Recht

Wasserschaden in der Mietwohnung: Welche Unterlagen sofort sichern?

Bei einem Wasserschaden zählt zunächst die Sicherheit: Läuft Wasser nach, wird die Zufuhr nur dann abgestellt, wenn dies gefahrlos möglich ist. Bei Nässe an Leuchten, Steckdosen oder Elektrogeräten bleibt der betroffene Bereich unberührt; Verwaltung, Hauswart, Notdienst oder Feuerwehr übernehmen je nach Lage. Sobald die akute Gefahr begrenzt ist, beginnt die Dokumentation. Sie hält fest, was wann sichtbar war, welche Gegenstände betroffen sind und welche Sofortmassnahmen bereits erfolgten. Für die spätere Klärung braucht es mehr als einige Nahaufnahmen. Besonders wertvoll ist ein geordnetes Dossier aus Fotos und Videos, schriftlicher Meldung, Miet- und Versicherungsunterlagen, einer Schadenliste sowie Belegen zu beschädigten Sachen und angeordneten Arbeiten. Die Unterlagen sollten unverändert, doppelt gesichert und laufend ergänzt werden. Wer Tatsachen sauber trennt von Vermutungen, erleichtert Verwaltung, Fachbetrieben und Versicherern die Prüfung.

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Innovationsforum Ernährungswirtschaft: Drohnen für Rehkitzrettung, Weinbau, Transport

Vom gezielten Pflanzenschutz über die Rehkitzrettung bis zum Transport schwerer Lasten: Drohnen eröffnen der Land- und Ernährungswirtschaft neue Möglichkeiten. Das 7. Innovationsforum Ernährungswirtschaft zeigt am Dienstag, 24. November 2026, auf der Swiss Future Farm in Tänikon, was technisch bereits machbar ist, wo sinnvolle Anwendungen entstehen und welche gesetzlichen Grenzen zu beachten sind. Drohnen sind längst mehr als fliegende Kameras. Sie erfassen den Zustand von Pflanzen, liefern Daten zur Ergreifung von verschiedensten landwirtschaftlichen Massnahmen, bringen Material an schwer zugängliche Orte oder helfen dabei, Rehkitze vor dem Mähtod zu bewahren. Unter dem Titel „Die Zukunft im Anflug: Drohnen als Gamechanger!“ bringt das 7. Innovationsforum Ernährungswirtschaft Fachleute aus Landwirtschaft, Forschung, Behörden und Technologieunternehmen zusammen. Organisiert wird der Anlass vom ISF Institut für Intelligente Systeme und Smart Farming der OST – Ostschweizer Fachhochschule.

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Mit dem Wohnmobil am Gotthard: Pausenplätze und erlaubte Übernachtungen planen

Eine Fahrt am Gotthard verlangt mit dem Wohnmobil mehr Planung als die Wahl zwischen Tunnel und Passstrasse. Pausen müssen erreichbar sein, Parkfelder zum Fahrzeug passen und Übernachtungen am jeweiligen Standort erlaubt sein. Wer Tageshalt, Nachtparking und Campingplatz auseinanderhält, vermeidet unnötige Umwege und eine hektische Stellplatzsuche nach einer langen Etappe. Der Gotthard verbindet das Urner Reusstal mit der Leventina im Tessin. Während die A2 dem Transit dient, führt die Passroute über Andermatt und Hospental in die alpine Landschaft. Beide Varianten bieten unterschiedliche Möglichkeiten für einen Zwischenhalt. Wetter, Fahrzeugabmessungen und die aktuelle Verkehrsführung entscheiden mit darüber, welche Strecke und welcher Pausenort sinnvoll sind.

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Digitale Erpressung in der Schweiz: Beweise sichern und Meldepflichten prüfen

Wenn Dateien plötzlich unlesbar werden und eine Lösegeldforderung erscheint, zählt eine geordnete Reaktion. Zuerst müssen betroffene Systeme isoliert, Sicherungskopien geschützt und fachkundige Hilfe organisiert werden. Ransomware verschlüsselt Daten oder blockiert Systeme. Häufig drohen die Täter zusätzlich damit, zuvor gestohlene Informationen zu veröffentlichen. Die ersten Massnahmen sollen weitere Schäden begrenzen und zugleich die spätere Untersuchung ermöglichen. Für Privatpersonen und Betriebe gelten dabei ähnliche Grundsätze, während Zuständigkeiten und Meldepflichten unterschiedlich ausfallen.

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Treppengeländer nachrüsten: Sichere Befestigung und Handlauf für mehr Schutz

Ein nachgerüstetes Treppengeländer muss Kräfte zuverlässig in das Gebäude übertragen und zur Nutzung der Treppe passen. Entscheidend sind ein tragfähiger Untergrund, geeignete Befestigungen und ein Handlauf, der beim Auf- und Absteigen sicheren Halt bietet. Im Bestand treffen neue Bauteile häufig auf unbekannte Wandaufbauten, schmale Stufen oder ältere Anschlüsse. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass ein optisch passendes Geländer an einer ungeeigneten Stelle befestigt wird. Ebenso wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer griffigen Stützhilfe und einer vollständigen Absturzsicherung.

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Digitale Kindersicherheit: Swisscom startet Kids Security für Smartphones und Internet

Smartphones, Social Media und Gaming gehören zum Alltag vieler Familien. Gleichzeitig wünschen sich viele Eltern mehr Orientierung und Unterstützung, damit Kinder digitale Medien sicher und verantwortungsvoll nutzen können. Hier setzt die neue App Kids Security von Swisscom an. Sie unterstützt Familien dabei, gemeinsame Regeln für die Nutzung von Smartphone und Internet festzulegen und umzusetzen. Kids Security bietet Funktionen wie Bildschirmzeitsteuerung, App-Kontrolle, Inhaltsfilter, Nutzungsstatistiken sowie optionale Standortfunktionen. Verschiedene Modi, darunter ein Freizeit- und ein Lernmodus, unterstützen Familien im digitalen Alltag. Zudem erhalten Nutzerinnen und Nutzer der App Zugang zu umfangreichen Inhalten und Tipps rund um Medienkompetenz und den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien.

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Anschlussflug verpasst: So funktionieren Umbuchung, Betreuung und Gepäck

Ein verspäteter Zubringer kann aus einer planmässigen Umsteigeverbindung innerhalb weniger Minuten einen verpassten Anschluss machen. Dann entscheidet vor allem die Buchungsart über das weitere Vorgehen: Liegen alle Teilstrecken auf einer gemeinsamen Buchung, organisiert die Fluggesellschaft normalerweise die Weiterbeförderung. Bei separat gekauften Tickets tragen Reisende das Risiko des Übergangs dagegen häufig selbst. Am Umsteigeflughafen helfen eine klare Reihenfolge und eine lückenlose Dokumentation. Zuerst werden Flugstatus und automatische Umbuchungen geprüft, danach folgen der Kontakt mit der Fluggesellschaft sowie die Klärung von Gepäck, Verpflegung und einer möglichen Übernachtung. Ob zusätzlich finanzielle Ansprüche bestehen, hängt vom anwendbaren Recht, der Ursache und der tatsächlichen Ankunftszeit am Endziel ab.

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Winter: So bleiben Velo und E-Bike fit

Dunkelheit, Regen, Frost und Schnee sind kein Grund, das Rad monatelang in den Keller zu stellen. Wie gut Winterradeln funktionieren kann, zeigt die finnische Stadt Oulu. Dort ist auch in den Wintermonaten rund jeder achte Verkehrsteilnehmer mit dem Fahrrad unterwegs. Möglich machen das beleuchtete Radwege, ein Winterdienst rund um die Uhr und Radwege, die vom Autoverkehr getrennt sind. „Radfahren ist keine Frage des Wetters, sondern eine Frage der Infrastruktur und der richtigen Vorbereitung“, sagt Thomas Eichentopf von Diamantrad. Der Hersteller, einer der ältesten Fahrradmarken Deutschlands, veröffentlicht jetzt eine umfassende Checkliste, mit der Fahrräder und E-Bikes winterfest werden.

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Lieferantenwechsel im KMU: Verträge prüfen und Versorgungsrisiken vermeiden

Ein Lieferantenwechsel kann Kosten senken, die Qualität verbessern oder Abhängigkeiten reduzieren. Gleichzeitig greift er tief in Beschaffung, Produktion, Logistik und Vertragsbeziehungen ein. Werden Kündigungsfristen, offene Bestellungen oder technische Freigaben übersehen, entstehen rasch Versorgungslücken und ungeplante Mehrkosten. Eine belastbare Vorbereitung verbindet deshalb die geschäftlichen Ziele mit einer sorgfältigen Vertragsprüfung und einem kontrollierten Übergang. Der Wechsel beginnt nicht mit der Kündigung des bisherigen Lieferanten, sondern mit einer Bestandsaufnahme. Kritische Materialien, Werkzeuge, Daten, Prüfverfahren und interne Zuständigkeiten müssen bekannt sein, bevor verbindliche Termine festgelegt werden. Erst wenn der neue Anbieter fachlich qualifiziert, vertraglich gebunden und praktisch lieferfähig ist, lässt sich die bisherige Geschäftsbeziehung mit vertretbarem Risiko beenden.

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Rettungsgasse auf Schweizer Autobahnen: 10 Tipps, damit Hilfe schnell ankommt

Wenn sich auf der Autobahn ein Stau bildet, können wenige Meter darüber entscheiden, wie schnell Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst zu einer Unfallstelle gelangen. In der Schweiz ist die Rettungsgasse deshalb obligatorisch und muss bereits bei stockendem Verkehr beziehungsweise spätestens bei Schrittgeschwindigkeit gebildet werden. Wer erst reagiert, wenn das Blaulicht im Rückspiegel auftaucht, ist häufig bereits zu spät. Die Grundregel ist einfach: Auf einer zweispurigen Autobahn fahren die Fahrzeuge auf der linken Spur möglichst weit nach links, jene auf der rechten Spur möglichst weit nach rechts. Bei drei oder mehr Fahrstreifen entsteht die Rettungsgasse immer zwischen dem äussersten linken und dem unmittelbar rechts danebenliegenden Fahrstreifen. Dabei bleibt der Pannenstreifen grundsätzlich frei. Die Rettungsgasse ist kein zusätzlicher Fahrstreifen für Autofahrer, die schneller zur nächsten Ausfahrt gelangen möchten. Auch nachdem ein erstes Einsatzfahrzeug passiert hat, muss die Gasse offen bleiben, weil weitere Rettungs-, Polizei-, Feuerwehr- oder Bergungsfahrzeuge folgen können.

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Haltezone für den Umzug: Bewilligungen und örtliche Alternativen in der Schweiz

Eine freie Fläche vor dem Haus kann einen Umzug erheblich erleichtern. Kurze Tragwege reduzieren den Zeitaufwand, entlasten die Helfenden und ermöglichen das sichere Be- oder Entladen des Umzugsfahrzeugs. Auf öffentlichem Grund darf der benötigte Platz jedoch nicht eigenmächtig mit Stühlen, Kisten oder privaten Fahrzeugen freigehalten werden. Ob eine Haltezone bewilligt werden kann, entscheidet die zuständige Stelle am jeweiligen Ort. Die Verfahren unterscheiden sich zwischen Städten und Gemeinden deutlich. Fristen, Gebühren, zulässige Flächen und Vorgaben für die Signalisation sind lokal geregelt. Deshalb müssen der bisherige und der neue Wohnort getrennt geprüft werden. Neben einer behördlich bewilligten Reservation kommen private Abstellflächen, ein zeitlich abgestimmter Warenumschlag oder ein kleineres Transportfahrzeug infrage.

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Dachbox richtig montieren und beladen: Diese Sicherheitsregeln zählen

Eine Dachbox schafft zusätzlichen Stauraum, verändert aber Gewicht, Höhe, Luftwiderstand und Fahrverhalten des Autos. Sicherheit entsteht deshalb lange vor dem Einladen: Box und Grundträger müssen zum Fahrzeug passen, die zulässige Dachlast darf nicht überschritten werden und jedes Gepäckstück benötigt auch innerhalb der geschlossenen Box zuverlässigen Halt. Besonders auf langen Ferienfahrten wirken Seitenwind, schnelle Spurwechsel und Vollbremsungen stärker als im Stadtverkehr. Eine falsch montierte oder ungünstig beladene Box kann verrutschen, ihre Befestigung überlasten oder das Fahrzeug destabilisieren. Mit passenden Komponenten, einer nachvollziehbaren Gewichtsrechnung und festen Kontrollroutinen lässt sich dieses Risiko deutlich reduzieren.

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Occasionsauto kaufen: Probefahrt, Unterlagen und technische Kontrollpunkte

Ein Occasionsauto kann finanziell attraktiv sein, doch ein gepflegter Eindruck allein sagt wenig über seinen technischen Zustand aus. Aussagekräftiger sind eine nachvollziehbare Wartungsgeschichte, eine sorgfältige Besichtigung und eine Probefahrt, die verschiedene Fahrsituationen abdeckt. Wer Dokumente und Fahrzeug systematisch prüft, erkennt Unstimmigkeiten häufig noch vor der Vertragsunterzeichnung. Die Motorfahrzeugkontrolle bestätigt lediglich, dass ein Fahrzeug zum Zeitpunkt der Prüfung die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllte. Sie ersetzt weder einen Zustandsbericht noch eine Kaufberatung. Besonders bei älteren, teuren oder technisch komplexen Fahrzeugen schafft deshalb eine unabhängige Kontrolle zusätzliche Sicherheit.

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Verspätetes oder verlorenes Gepäck: Was Reisende unmittelbar tun sollten

Der Flug ist beendet, die meisten Reisenden haben das Gepäckband längst verlassen – doch der eigene Koffer taucht nicht auf. Jetzt zählt vor allem ein geordnetes Vorgehen. Fehlendes Aufgabegepäck sollte möglichst noch am Ankunftsflughafen beziehungsweise über den vorgesehenen Meldeweg der Fluggesellschaft registriert werden. Gepäckbeleg, Bordkarte und Buchungsdaten werden dabei ebenso wichtig wie eine genaue Beschreibung des Koffers. Wer die Meldung dokumentiert und Belege für notwendige Ersatzkäufe sammelt, schafft zugleich die Grundlage für spätere Ansprüche. Verspätetes Gepäck ist zunächst etwas anderes als endgültig verlorenes Gepäck. Häufig wird ein Koffer nachgeliefert, weil er einen Anschlussflug verpasst oder falsch weitergeleitet wurde. Trotzdem gelten Fristen und Nachweispflichten. Das Montrealer Übereinkommen regelt bei vielen internationalen Flügen die Haftung für Verspätung, Beschädigung und Verlust von Reisegepäck. Seit dem 28. Dezember 2024 liegt die entsprechende Haftungsgrenze bei 1’519 Sonderziehungsrechten pro Passagier – sie ist jedoch keine automatische Pauschalentschädigung.

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Feuerwehrdrohnen mit Wärmebildkamera: Glutnester aus der Luft erkennen

Feuerwehrdrohnen verschaffen der Einsatzleitung innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über Brände, beschädigte Gebäude und schwer zugängliches Gelände. Mit Wärmebildkameras können sie auffällige Temperaturunterschiede sichtbar machen, Brandherde eingrenzen und Bereiche kontrollieren, die für Einsatzkräfte nur unter hohem Risiko erreichbar wären. Die Technik liefert jedoch keine fertigen Entscheidungen. Ein Wärmebild zeigt Oberflächentemperaturen und thermische Auffälligkeiten, kann aber weder durch Wände sehen noch einen Brand zweifelsfrei beurteilen. Entscheidend bleiben ausgebildete Piloten, erfahrene Bildauswerter, klare Einsatzaufträge und die Einordnung der Aufnahmen durch die Einsatzleitung.

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Dezibelangaben auf Geräten: Wie laut Maschinen tatsächlich sind

Eine Zahl wie 85, 96 oder 105 dB auf einem Gerät wirkt eindeutig. Trotzdem lässt sich daraus nicht immer direkt ablesen, wie laut die Maschine am Ohr einer Person ist. Auf Typenschildern und in technischen Daten stehen unterschiedliche akustische Kennwerte. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Schallleistungspegel und Schalldruckpegel. Wie hoch die tatsächliche Belastung ausfällt, hängt zudem von Abstand, Betriebszustand, Einsatzdauer und Umgebung ab. Eine Maschine kann im Freien deutlich weniger laut am Ohr ankommen als in einer kleinen Werkstatt mit harten Wänden. Wer Geräte vergleicht oder über Gehörschutz entscheidet, muss deshalb die Buchstaben neben der Dezibelzahl ebenso beachten wie den Zahlenwert.

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Kleine Reparaturen im Haushalt: Dübel, Scharniere und Dichtungen instand setzen

Ein lockeres Scharnier, ein tropfender Wasserhahn oder ein Dübel, der sich in der Wand dreht, lässt sich oft mit überschaubarem Aufwand reparieren. Entscheidend ist weniger handwerkliche Kraft als eine saubere Diagnose. Wer Material, Befestigungsart und Schadensursache richtig erkennt, verhindert, dass aus einer kleinen Störung ein beschädigtes Möbel, eine undichte Leitung oder eine unsichere Wandbefestigung wird. Ebenso wichtig ist die Grenze zwischen sinnvoller Eigenleistung und einer Aufgabe für Fachleute. Arbeiten an elektrischen Installationen, Gasleitungen, tragenden Bauteilen und verdeckten Wasserleitungen gehören nicht in ein improvisiertes Heimwerkerprojekt. In Mietwohnungen muss zusätzlich geklärt werden, ob die Reparatur zum kleinen Unterhalt zählt oder Sache der Vermieterschaft ist.

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Sicherheitskennzeichnung im Betrieb: Damit der Fluchtweg auch im Ernstfall gefunden wird

Ein grünes Schild über einer Tür wirkt unscheinbar – bis Rauch, Stromausfall oder Panik die vertraute Umgebung in einen schwer lesbaren Raum verwandeln. Dann entscheidet eine durchdachte Sicherheitskennzeichnung darüber, ob Menschen den Ausgang ohne Umwege finden. Fluchtweg- und Brandschutzzeichen gehören deshalb nicht zur dekorativen Gebäudeausstattung. Sie sind Teil eines Gesamtsystems aus baulichem Brandschutz, Beleuchtung, freien Verkehrswegen, betrieblicher Organisation und regelmässiger Kontrolle. Für Schweizer Betriebe reicht es nicht, einige Piktogramme an die Wand zu hängen. Die Zeichen müssen zur Nutzung des Gebäudes passen, aus den relevanten Blickrichtungen erkennbar sein und auch unter erschwerten Bedingungen Orientierung geben.

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