Bevölkerungsschutz

Verkehrssicherheit in der Schweiz: Wer sorgt für sichere Strassen?

Millionen Menschen sind täglich auf Schweizer Strassen unterwegs. Damit Autofahrer, Velofahrer, Fussgänger und Kinder möglichst sicher ans Ziel gelangen, greifen zahlreiche Schutzmassnahmen ineinander. Polizei, Behörden, Strassenbetreiber und Fahrzeughersteller übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben. Entscheidend bleibt aber auch das Verhalten jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers. Die Schweiz setzt auf klare Verkehrsregeln, regelmässige Kontrollen, sichere Strassenanlagen und moderne Fahrzeugtechnik. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA), die kantonalen und kommunalen Behörden sowie die Polizei arbeiten daran, Gefahrenstellen zu entschärfen und schwere Unfälle zu verhindern. Unterstützt werden sie durch Präventionsorganisationen wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU). Trotz dieser Massnahmen bleibt die Unfallgefahr erheblich. Nach Angaben der BFU starben 2024 auf Schweizer Strassen 250 Menschen, 3792 wurden schwer verletzt. Besonders Unaufmerksamkeit, Missachtung des Vortritts und überhöhte Geschwindigkeit stellen Risiken dar. Verkehrssicherheit bedeutet deshalb nicht nur, Vorschriften einzuhalten, sondern Gefahren möglichst früh zu erkennen und Fehler anderer einzukalkulieren.

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Wie sicher sind Schweizer Schulen wirklich?

Schweizer Schulen gelten als gut organisierte Lernorte. Doch wie sicher sind Kinder und Jugendliche tatsächlich? Jährlich verletzen sich rund 31'000 Schülerinnen und Schüler beim Schulsport. Hinzu kommen Risiken auf dem Schulweg, Mobbing, Gewalt und mögliche Notfälle in Schulgebäuden. Entscheidend ist deshalb nicht nur, ob ein Schulhaus sicher gebaut ist, sondern auch, wie konsequent Prävention und Schutz im Alltag funktionieren. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) weist darauf hin, dass rund zwei Drittel der Unfälle im schulischen Umfeld beim Sport geschehen. Gleichzeitig zeigen Schweizer Gesundheitsdaten, dass Mobbing ein ernstzunehmendes Problem bleibt. Bei der Sicherheit auf Schulwegen setzen Polizei, Gemeinden und Schulen auf Verkehrserziehung, bauliche Verbesserungen und Präventionskampagnen. Die Verantwortung ist in der Schweiz auf verschiedene Ebenen verteilt. Kantone und Gemeinden regeln die obligatorische Schule und damit auch zahlreiche organisatorische Sicherheitsfragen. Einheitliche nationale Bewertungen aller Schulhäuser gibt es nicht. Umso wichtiger ist eine regelmässige Überprüfung von Gebäuden, Schulwegen, Notfallabläufen und dem Umgang mit gefährdeten Kindern.

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Hagelwarnung lesen: Radar und Vorhersage richtig einordnen – Fahrzeuge schützen

Eine Hagelwarnung kündigt eine mögliche Gefahr an, ein Radarbild zeigt Niederschlag in der Atmosphäre und eine Vorhersage beschreibt die erwartete Entwicklung. Wer diese Informationen auseinanderhält, kann Gewitterlagen besser einschätzen und rechtzeitig reagieren. Entscheidend sind dabei Warntext, Zeitangabe, Kartenlegende und die räumliche Unsicherheit. Hagel trifft oft schmale Streifen, während benachbarte Orte verschont bleiben. Wetterinformationen können solche Ereignisse zunehmend genauer erfassen, liefern aber keine sichere Zusage für ein einzelnes Haus oder eine bestimmte Strasse. Eine sinnvolle Einschätzung verbindet deshalb die grossräumige Prognose mit aktuellen Warnungen und der beobachteten Wetterentwicklung.

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Wer bezahlt unsere Sicherheit? So wird Schutz in der Schweiz finanziert

Sicherheit kostet Geld – und in der Schweiz wird diese Rechnung auf mehrere Ebenen verteilt. Bund, Kantone und Gemeinden finanzieren gemeinsam Polizei, Armee, Bevölkerungsschutz, Grenzsicherung, Nachrichtendienst und Cyberabwehr. Wer welchen Teil bezahlt, hängt stark davon ab, wer für die jeweilige Aufgabe zuständig ist. Die Schweiz besitzt keine nationale Einheitspolizei. Für die öffentliche Ordnung sind in erster Linie Gemeinde-, Stadt- und Kantonspolizeien zuständig. Entsprechend tragen Kantone und Gemeinden einen erheblichen Teil der Kosten für die innere Sicherheit. Der Bund übernimmt dagegen vor allem nationale Aufgaben wie militärische Landesverteidigung, Grenzkontrollen, fedpol, Nachrichtendienst und bestimmte Bereiche des Bevölkerungsschutzes. Wie gross diese Ausgaben sind, zeigt die Bundesrechnung: Allein der Bund gab 2025 rund 7,2 Milliarden Franken für den Aufgabenbereich Sicherheit aus. Fast 6 Milliarden davon entfielen auf die militärische Landesverteidigung. Gleichzeitig wächst der finanzielle Bedarf weiter, weil Armee, Cyberabwehr, Grenzsicherung und Krisenvorsorge ausgebaut werden.

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Wie erdbebensicher ist die Schweiz wirklich?

Die Schweiz gilt als eines der sichersten Länder Europas – doch beim Thema Erdbeben gibt es eine überraschend grosse Schwachstelle. Starke Beben bis etwa Magnitude 7 sind möglich, und viele bestehende Gebäude weisen laut Bund eine unbekannte oder ungenügende Erdbebensicherheit auf. Besonders brisant: Die grössten Schäden wären nicht zwingend dort zu erwarten, wo die Erde am stärksten bebt, sondern dort, wo besonders viele Menschen, Gebäude und hohe Sachwerte konzentriert sind. In der Schweiz werden jedes Jahr rund 1'000 bis 1'500 Erdbeben registriert. Nur etwa 10 bis 20 davon sind für Menschen spürbar, doch das darf nicht über das eigentliche Risiko hinwegtäuschen. Über einen Zeitraum von 50 Jahren liegt die Wahrscheinlichkeit für ein lokales Schadenbeben der Magnitude 5,5 bei rund 80 Prozent, für ein regionales Beben der Magnitude 6 bei etwa 40 Prozent. Selbst ein zerstörerisches Beben der Magnitude 7 ist mit rund fünf Prozent Wahrscheinlichkeit nicht ausgeschlossen. Das höchste Gefährdungsniveau weist das Wallis auf, gefolgt von Basel, Graubünden, dem St. Galler Rheintal und der Zentralschweiz. Erdbeben können jedoch grundsätzlich überall in der Schweiz auftreten. Und genau deshalb stellt sich die entscheidende Frage: Wie gut würden unsere Häuser, Verkehrswege, Spitäler, Stromnetze und Kommunikationssysteme ein starkes Beben tatsächlich verkraften?

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Herbstgefahren: Diese sieben Sicherheitsfehler werden jetzt besonders riskant

Mit dem Herbst verändern sich viele alltägliche Risiken beinahe unbemerkt. Es wird früher dunkel, nasse Blätter machen Wege rutschig und Häuser wirken während der Abendstunden schneller unbewohnt. Wer jetzt einige einfache Gewohnheiten anpasst, kann Unfälle und unangenehme Überraschungen deutlich besser vermeiden. Besonders wichtig wird die Sichtbarkeit im Strassenverkehr. Nach Angaben der Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU ist das Risiko für Fussgängerinnen und Fussgänger bei Dunkelheit doppelt so hoch wie am Tag. Helle Kleidung wird in der Dunkelheit ungefähr aus der doppelten Entfernung erkannt wie dunkle Kleidung, reflektierende Materialien sogar aus mindestens der dreifachen Entfernung. Gleichzeitig beginnt für Wohnungen und Einfamilienhäuser eine Jahreszeit, in der schlechte Beleuchtung und früh einsetzende Dunkelheit Schwachstellen deutlicher machen. Die gute Nachricht: Viele Risiken lassen sich ohne grosse Investitionen reduzieren. Entscheidend ist, typische Fehler rechtzeitig zu erkennen.

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Sicherheit bei Schweizer Sportveranstaltungen – Lage verbessert sich, Risiken bleiben

Die Sicherheitslage rund um Schweizer Fussballspiele hat sich zuletzt messbar verbessert. In der Saison 2025/26 wurden von 414 ausgewerteten Spielen der Super League und Challenge League 316 als "grün" eingestuft, während die Zahl der Begegnungen mit besonders schweren gewalttätigen Ereignissen deutlich zurückging. Gleichzeitig bleiben Pyrotechnik, Sachbeschädigungen und einzelne Gewalttaten zentrale Herausforderungen für Klubs, Behörden und Fans. Die Zahlen stammen aus dem Gesamtschweizerischen Lagebild Sport von fedpol. Wichtig ist dabei die Einordnung: Bewertet wird nicht nur das Geschehen innerhalb eines Stadions. Erfasst werden auch Anreise, unmittelbares Stadionumfeld, Zeit vor und nach der Partie sowie die Rückreise. Eine rote Einstufung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass schwere Gewalt auf einer Tribüne stattgefunden hat. Gerade im Schweizer Profifussball liegen viele Problemfälle ausserhalb der eigentlichen Arenen. Für Zuschauer beginnt Sicherheit bereits beim Einlass. Ticket- und je nach Partie Personenkontrollen, getrennte Zugänge für Fangruppen, klar geregelte Gästesektoren sowie Verbote gefährlicher Gegenstände gehören zum Standard. Welche Regeln im Detail gelten, unterscheidet sich zwischen Stadien und Wettbewerben. Ein Überblick über Tickets, Einlasskontrollen und richtiges Verhalten beim Stadionbesuch zeigt deshalb auch, weshalb die jeweilige Stadionordnung vor der Anreise geprüft werden sollte.

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Falsche Handwerker an der Haustür: So schützen Sie sich

Ein angeblicher Handwerker klingelt unangemeldet und behauptet, das Dach sei beschädigt, eine Wasserleitung müsse kontrolliert oder ein Zähler dringend überprüft werden. Solche Situationen können harmlos sein – sie werden aber auch gezielt von Betrügern genutzt, um in Wohnungen zu gelangen oder überteuerte Arbeiten zu verkaufen. Entscheidend ist deshalb nicht die Geschichte an der Haustür, sondern ob sich Auftrag und Identität unabhängig überprüfen lassen. Wie real die Gefahr ist, zeigen aktuelle Fälle aus der Schweiz. Die Kantonspolizei Zürich nahm 2026 mehrfach mutmassliche falsche Handwerker fest. In Hirzel wurden zwei Rentnerpaare zu Arbeiten gedrängt, deren Forderungen schliesslich auf bis zu 100'000 beziehungsweise knapp 90'000 Franken anwuchsen. In Seuzach wurden nach einem Unwetter Dacharbeiten für rund 66'000 Franken angeboten. Eine andere Variante zielt gar nicht primär auf einen Auftrag ab. Täter geben sich als Mitarbeitende einer Verwaltung, eines Energieunternehmens, einer Gemeinde oder eines Handwerksbetriebs aus und verlangen Zutritt zur Wohnung. Während eine Person das Opfer beschäftigt, kann eine zweite nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen suchen.

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Enkeltrick und Schockanruf: So schützen Sie sich vor Telefonbetrug

Telefonbetrug bleibt in der Schweiz ein ernstes Sicherheitsproblem. Beim sogenannten Enkeltrick, bei Schockanrufen oder bei Anrufen angeblicher Polizisten setzen Täter gezielt auf Angst, Zeitdruck und Vertrauen. Wer die wichtigsten Warnzeichen kennt, kann sich mit wenigen einfachen Regeln wirksam schützen. Die Masche ist oft ähnlich: Eine angeblich verwandte Person steckt plötzlich in einer Notlage, ein Familienmitglied soll einen Unfall verursacht haben oder ein vermeintlicher Polizist warnt vor einem Einbruch. Danach folgt fast immer dieselbe Forderung: Geld, Wertsachen oder sensible Bankdaten sollen sofort übergeben oder weitergegeben werden. Die Schweizerische Kriminalprävention rät deshalb, bei unbekannten oder überraschenden Anrufen grundsätzlich misstrauisch zu bleiben. Besonders wichtig ist, niemals Namen, Vermögensverhältnisse, Bankdaten oder Passwörter preiszugeben und keine Geldübergabe an unbekannte Personen zu vereinbaren.

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Falsche Polizei an der Haustür: So erkennen Sie die Betrugsmasche

Betrüger geben sich in der Schweiz zunehmend als Mitarbeitende von Polizei, Behörden oder Banken aus. Besonders perfide sind Fälle, in denen der Kontakt nicht beim Telefonat endet: Die Täter setzen ihre Opfer unter Druck, verschaffen sich teilweise Zugriff auf Computer oder Smartphone und schicken anschliessend Komplizen persönlich an die Haustür, um Bargeld oder Schmuck abzuholen. Das Bundesamt für Cybersicherheit BACS warnte bereits im Februar ausdrücklich vor dieser mehrstufigen Masche. In einem gemeldeten Fall gaben sich Betrüger als BACS-Mitarbeitende aus, übernahmen per Fernzugriffssoftware das Mobiltelefon des Opfers, kompromittierten dessen Bankverbindung und liessen später Bargeld sowie Schmuck direkt am Wohnort abholen. Entscheidend ist deshalb eine einfache Grundregel: Echte Behörden verlangen weder telefonisch die Installation von Fernwartungssoftware noch die Herausgabe von Passwörtern, Einmalcodes, Bargeld oder Wertgegenständen. Wer mit solchen Forderungen konfrontiert wird, sollte das Gespräch abbrechen und die angegebene Behörde selbst über eine offiziell recherchierte Telefonnummer kontaktieren.

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PostFinance-Störung am Freitag: E-Banking und App waren zeitweise nicht erreichbar

Bei PostFinance ist es am Freitagmorgen, 25. September 2026, zu einer technischen Störung gekommen: Kundinnen und Kunden mussten beim E-Banking und in der App mit längeren Wartezeiten und Ausfällen rechnen. Inzwischen ist die Störung laut einem Medienbericht behoben. PostFinance hatte mitgeteilt, an einer Lösung zu arbeiten, und sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt.

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5 einfache Tricks, mit denen Sie sich vor Betrügern schützen

Eine dringende Nachricht, ein angeblicher Bankanruf oder ein verlockendes Onlineangebot: Betrugsversuche können im Alltag sehr glaubwürdig wirken. Mit fünf einfachen Gewohnheiten lassen sich viele Fallen erkennen und Risiken verringern. Betrüger versuchen häufig, ihre Opfer unter Zeitdruck zu setzen oder deren Vertrauen zu gewinnen. Sie geben sich als Angehörige, Bankmitarbeitende oder bekannte Unternehmen aus und verlangen Geld, persönliche Daten oder die Freigabe einer Zahlung. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und die Schweizerische Kriminalprävention empfehlen, verdächtige Kontakte zu unterbrechen und Forderungen unabhängig zu überprüfen. Diese fünf Tipps zeigen, wie sich das am Telefon, beim Lesen von Nachrichten und beim Onlineeinkauf umsetzen lässt.

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Einbruchschutz im Herbst – so werden Haus und Wohnung sicherer

Wenn die Tage kürzer werden und es am frühen Abend bereits dunkel ist, rückt der Einbruchschutz wieder stärker in den Fokus. Häuser und Wohnungen wirken schneller unbewohnt, dunkle Zugänge und Terrassen bleiben leichter unbeobachtet. Mit einfachen organisatorischen und technischen Massnahmen lässt sich das Risiko jedoch deutlich reduzieren. Entscheidend ist nicht eine einzelne Schutzmassnahme, sondern das Zusammenspiel verschiedener Elemente. Geschlossene Fenster und Türen, gute Beleuchtung, stabile Verriegelungen und aufmerksame Nachbarn können gemeinsam eine wirksame Barriere schaffen. Besonders wichtig ist, mögliche Schwachstellen früh zu erkennen. Terrassentüren, Kellerfenster, Nebeneingänge und schlecht einsehbare Zugänge werden bei einem Sicherheitscheck häufig übersehen. Gerade dort lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

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Notvorrat für den Haushalt: Wasser, Lebensmittel, Medikamente und Beleuchtung

Ein sinnvoller Notvorrat hilft einem Haushalt, einen vorübergehenden Versorgungsunterbruch selbstständig zu überbrücken. Ursachen können beschädigte Wasserleitungen, blockierte Verkehrswege, ein längerer Stromausfall oder andere lokale Ereignisse sein. Im Zentrum stehen Trinkwasser, alltagstaugliche Lebensmittel, persönliche Medikamente und eine netzunabhängige Beleuchtung. Damit die Reserve im Ernstfall funktioniert, muss sie zur Haushaltsgrösse passen, richtig gelagert und regelmässig kontrolliert werden. Die Wirtschaftliche Landesversorgung empfiehlt in der Schweiz mindestens 9 Liter Wasser pro Person und Lebensmittel für rund eine Woche. Diese Mengen bilden eine Grundlage, müssen jedoch an Kinder, gesundheitliche Bedürfnisse, Haustiere und die Möglichkeiten zur Zubereitung angepasst werden. Der Notvorrat ist dabei kein Lager für einen monatelangen Ausnahmezustand. Er soll Zeit verschaffen, bis Versorgung, Handel und öffentliche Stellen wieder verlässliche Lösungen bereitstellen können.

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Stromausfall im Haushalt: Licht, Kommunikation und Geräte sicher handhaben

Wenn der Strom ausfällt, bleiben neben der Beleuchtung oft auch Router, Festnetztelefon, Kochherd, Heizungspumpe und elektrische Türsysteme stehen. Ein kurzer Unterbruch ist meist rasch überbrückt. Dauert die Störung länger, gewinnen sichere Lichtquellen, verlässliche Informationen, Lebensmittelvorräte und ein überlegter Umgang mit elektrischen Geräten an Bedeutung. Gute Vorbereitung erfordert weder umfangreiche Spezialausrüstung noch einen eigenen Generator. Taschenlampen, ein batteriebetriebenes Radio, geladene Powerbanks und ein auf den Haushalt abgestimmter Notvorrat schaffen eine solide Grundlage. Während des Ausfalls kommt es vor allem darauf an, Brand- und Vergiftungsgefahren zu vermeiden, Kühlgeräte geschlossen zu halten und elektrische Verbraucher kontrolliert auszuschalten.

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Sicherheit rund um die Uhr: KI-Video-Tower für Baustellen und Events

Baustellen, Festivals und andere weitläufige Gelände lassen sich mit fest installierten Kameras oft nur schwer überwachen. Mobile KI-Video-Tower versprechen eine flexible Lösung – doch Technik allein macht einen Einsatz noch nicht sicher. Entscheidend sind die richtige Platzierung, ein durchdachtes Reaktionskonzept und die Einhaltung des Datenschutzes. Auf Baustellen drohen der Diebstahl von Maschinen und Material, Vandalismus oder unbefugtes Betreten. Bei Veranstaltungen stehen hingegen Eingänge, Besucherströme, Kapazitätsgrenzen und sensible Bereiche im Mittelpunkt. Mobile Video-Tower können für beide Einsatzgebiete interessant sein, weil sie sich vorübergehend aufstellen und später an einem anderen Standort einsetzen lassen.

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Feuerwehrdrohnen mit Wärmebildkamera: Glutnester aus der Luft erkennen

Feuerwehrdrohnen verschaffen der Einsatzleitung innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über Brände, beschädigte Gebäude und schwer zugängliches Gelände. Mit Wärmebildkameras können sie auffällige Temperaturunterschiede sichtbar machen, Brandherde eingrenzen und Bereiche kontrollieren, die für Einsatzkräfte nur unter hohem Risiko erreichbar wären. Die Technik liefert jedoch keine fertigen Entscheidungen. Ein Wärmebild zeigt Oberflächentemperaturen und thermische Auffälligkeiten, kann aber weder durch Wände sehen noch einen Brand zweifelsfrei beurteilen. Entscheidend bleiben ausgebildete Piloten, erfahrene Bildauswerter, klare Einsatzaufträge und die Einordnung der Aufnahmen durch die Einsatzleitung.

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Wenn jedes Handy Alarm schlägt

Ein schweres Unwetter zieht auf, ein Chemieunfall gefährdet ein Quartier oder ein Hochwasser bedroht mehrere Gemeinden: Künftig soll in der Schweiz nicht mehr nur die Sirene heulen. Menschen im betroffenen Gebiet sollen Warnungen unmittelbar auf ihr Mobiltelefon erhalten – auch ohne installierte Warn-App. Der Bundesrat hat die Einführung von Cell Broadcast am 26. August 2026 beschleunigt und beantragt dafür einen Verpflichtungskredit von 15,8 Millionen Franken. Hinter dem Projekt steckt weit mehr als eine neue Handyfunktion: Die Schweiz baut ihr gesamtes System zur Warnung und Alarmierung der Bevölkerung um. Die Idee klingt einfach. Befindet sich ein Mobiltelefon in einem von einer Gefahr betroffenen Gebiet, erscheint darauf eine kurze Warnmeldung. Niemand muss zuvor eine Telefonnummer registrieren oder bewusst eine bestimmte Warn-App installiert haben. Die Nachricht wird über die Mobilfunkinfrastruktur in einem definierten Gebiet verbreitet.

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