Die Koffer sind gepackt, die Reisedokumente liegen bereit – doch ein letzter Rundgang durchs Zuhause verhindert, dass unterwegs plötzlich Zweifel aufkommen.
Wer Geräte, Lebensmittel, Pflanzen, Post und Sicherheit rechtzeitig organisiert, reist entspannter und kehrt in ein gut vorbereitetes Zuhause zurück.
Jugendliche brauchen Orte, an denen sie weder Kind im Elternhaus noch Schüler in einer Institution sind. Solche „dritten Räume“ können Jugendtreffs, Parks, Skateanlagen, Bibliotheken oder selbst gewählte Plätze im Quartier sein.
Dort treffen junge Menschen Freunde, erproben neue Rollen und gestalten einen Teil ihres Lebens eigenständig. Für ihre Entwicklung sind diese Freiräume weit mehr als blosse Treffpunkte.
Kreissägen, Bohrhämmer, Kompressoren, Absauganlagen: In vielen Handwerksbetrieben gehört Lärm zum Arbeitsalltag. Was viele unterschätzen: Ein lärmbedingter Gehörschaden entwickelt sich schleichend, oft über Jahre, und ist am Ende nicht mehr rückgängig zu machen. Umso wichtiger ist es, die geltenden Grenzwerte und Schutzpflichten in der Schweiz genau zu kennen.
Rund 200'000 Menschen sind in der Schweiz an ihrem Arbeitsplatz einer Lärmbelastung ausgesetzt, die über dem gesetzlichen Grenzwert liegt, wie die Suva festhält. Betroffen sind längst nicht nur Baustellen und Fabrikhallen, sondern auch Werkstätten, Schreinereien und selbst Grossraumbüros. Dieser Ratgeber zeigt, welche Regeln in der Schweiz gelten, ab wann Gehörschutz Pflicht wird und mit welchen Massnahmen sich Lärm im Betrieb wirksam reduzieren lässt.
Ein eigener Pool im Garten gehört für viele Schweizer Familien zu den grossen Sommerwünschen. Bevor die ersten Steine gesetzt werden, lohnt sich aber ein nüchterner Blick auf drei Themen, die schnell übersehen werden: die Bewilligungspflicht, die Sicherheit für Kleinkinder und Haustiere – und der oft vergessene Schutz von Wildtieren, die sich im Garten aufhalten.
Ein Pool ist mehr als ein Freizeitvergnügen. Rechtlich gilt er als Bauwerk, das je nach Grösse, Bauart und Kanton bewilligungspflichtig ist. Und sobald Wasser im Spiel ist, steigt automatisch das Risiko für die Kleinsten der Familie, für Hund und Katze sowie für Igel, Vögel und andere Tiere, die sich im Garten bewegen. Dieser Ratgeber ordnet ein, was beim Poolbau in der Schweiz rechtlich gilt und wie sich der Pool für alle sicher gestalten lässt.
Ein Velohelm kann das Risiko einer Kopfverletzung bei einem Sturz deutlich senken – trotzdem trägt in der Schweiz nur rund die Hälfte der Velofahrenden überhaupt einen. Und selbst wer einen besitzt, weiss oft nicht, dass auch ein nie gestürzter Helm irgendwann seinen Schutz verliert.
Velohelme haben, ähnlich wie Lebensmittel, eine Art Verfallsdatum – nur steht es nicht aufgedruckt, sondern versteckt sich im Herstellungsdatum auf einem kleinen Aufkleber im Inneren. Wer diesen Punkt kennt, kann seinen eigenen Schutz realistischer einschätzen. Dieser Ratgeber ordnet die rechtliche Lage in der Schweiz ein und zeigt, worauf es bei Kauf, Pflege und Lebensdauer eines Velohelms wirklich ankommt.
Regelmässige Besuche von Museen, Theatern, Kinos und anderen kulturellen Veranstaltungen könnten dazu beitragen, den biologischen Alterungsprozess zu verlangsamen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Institute of Science Tokyo, in der der Zusammenhang zwischen kultureller Aktivität und dem sogenannten physiologischen Alter untersucht wurde.
Das physiologische Alter beschreibt, wie gut der Körper funktioniert, und kann deutlich vom tatsächlichen Lebensalter abweichen. Für ihre Untersuchung analysierten die Forschenden Daten von 1'899 Erwachsenen ab 50 Jahren, die an der langfristigen «English Longitudinal Study of Ageing» teilnahmen. Dabei wurden unter anderem Haushaltseinkommen, Erwerbstätigkeit und chronische Erkrankungen berücksichtigt, um deren Einfluss auf die Ergebnisse möglichst auszuschliessen.
Forschende der Technischen Universität Graz haben mit "FLAPTrack" ein neuartiges Photovoltaik-System entwickelt, das höhere Stromerträge mit einem automatischen Schutz vor Sturm, Hagel und Schnee verbindet. Die Anlage richtet ihre Solarmodule kontinuierlich nach dem Stand der Sonne aus und faltet sie bei Unwetter oder während der Nacht automatisch zusammen.
Kernstück der Entwicklung ist ein patentierter linearer Aktuator, der sowohl die Ausrichtung der Module zur Sonne als auch den Faltmechanismus übernimmt. Durch diese Doppelfunktion sollen Installations- und Betriebskosten sinken und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Anlage verbessert werden. Eine Demonstrationsanlage mit einer Leistung von 1,8 kWp ist bereits auf dem Campus der Technischen Universität Graz in Betrieb.
Die anhaltend hohen Temperaturen belasten nicht nur Menschen, sondern auch Haus- und Wildtiere. Hitzschlag, verbrannte Pfoten, giftige Blaualgen oder ungesicherte Swimmingpools können schnell lebensgefährlich werden. VIER PFOTEN Schweiz erklärt, welche Risiken im Sommer häufig unterschätzt werden und wie sich Tiere wirksam schützen lassen.
Mit einfachen Vorsichtsmassnahmen können Tierhalter viele Gefahren vermeiden und dazu beitragen, dass Hunde, Katzen und Wildtiere sicher durch die heissen Sommertage kommen.
Ingenieure von HiberTec Homes haben ein Haus entwickelt, das sich bei drohenden Waldbränden oder Tornados vollständig im Boden versenken lässt. Innerhalb von rund 15 Minuten verschwindet das Gebäude in einem geschützten unterirdischen Raum und soll so vor Feuer und extremen Unwettern bewahrt werden.
Die Innovation wurde vor dem Hintergrund zunehmender Naturkatastrophen entwickelt. In Regionen wie Kalifornien, Spanien oder Portugal werden jedes Jahr zahlreiche Häuser durch Waldbrände zerstört. Auch Tornados verursachen immer wieder erhebliche Schäden an Gebäuden.
Ein eigenes Zimmer für das Baby einzurichten, gehört für viele werdende Eltern zu den schönsten Vorbereitungen auf die Geburt. Doch zwischen Wickelkommode, Babybett und Deko-Ideen stellt sich schnell die Frage: Was braucht es wirklich – und worauf kommt es bei der Sicherheit an?
Ein Babyzimmer muss nicht perfekt sein, um dem Nachwuchs ein gutes Zuhause zu bieten. Mit einer durchdachten Grundausstattung, ein paar klaren Sicherheitsregeln und Möbeln, die mit dem Kind mitwachsen, lässt sich mit überschaubarem Aufwand ein Raum schaffen, in dem sich sowohl das Baby als auch die Eltern wohlfühlen.
Bergsteigen gehört zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Schweiz – und ist gleichzeitig mit echten Risiken verbunden. Jedes Jahr kommt es zu rund 40'000 bis 45'000 Bergsportunfällen, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU festhält. Wer sich sorgfältig vorbereitet, die richtige Ausrüstung mitnimmt und die eigenen Grenzen kennt, kann das Risiko jedoch deutlich senken.
Ob Bergwanderung, Hochtour oder Klettersteig: Die Schweizer Alpen bieten für praktisch jedes Niveau die passende Herausforderung. Damit aus dem Bergerlebnis kein Notfall wird, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Grundlagen.
Gewitter gehören in der Schweiz zum Sommer wie das Grillieren auf dem Balkon. Meist ziehen sie folgenlos vorbei, manchmal aber richten Blitzschlag, Sturmböen und Starkregen erhebliche Schäden an. Wer die wichtigsten Verhaltensregeln kennt – zuhause, unterwegs und auf dem Campingplatz – senkt das Risiko für sich und andere deutlich.
Ob im Garten, beim Wandern oder beim Wildcampen im Zelt: Ein aufziehendes Gewitter lässt sich nicht verhindern, sein Risiko aber gezielt reduzieren. Dieser Ratgeber zeigt, worauf es dabei ankommt.
Sicher aufstehen, Treppen steigen oder einkaufen gehen: Im Alter sind Muskelkraft und Gleichgewicht entscheidend für einen selbstständigen Alltag. Rund 30 Prozent der Menschen über 65 Jahren, die zu Hause leben, stürzen jedes Jahr. Mit regelmässigem Kraft- und Balancetraining lassen sich Mobilität und Sicherheit bis ins hohe Alter fördern.
Knochenbrüche, lange Rehabilitationsphasen sowie Unsicherheit nach einem Sturz können die Folge sein. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) zeigt, wie einfache Übungen und geeignete Trainingshilfen helfen können, Kraft und Balance auch in den eigenen vier Wänden zu verbessern.
Auch wenn die 1.-August-Feuer aufgrund der Trockenheit nicht garantiert sind, gehören sie für viele Menschen zum Schweizer Nationalfeiertag dazu. Für Igel und zahlreiche andere Kleintiere können die Holzstapel jedoch zur tödlichen Falle werden. Mit einfachen Massnahmen lässt sich verhindern, dass das Fest für die Tiere tragisch endet.
Ende Juli werden in der ganzen Schweiz Holzstapel für die traditionellen Feuer aufgeschichtet. Der Igel – Pro Natura Tier des Jahres 2026 – sowie Nagetiere, Reptilien, Amphibien und viele Insekten nutzen diese Holzstapel gerne als geschützten Unterschlupf. In der zunehmend aufgeräumten Landschaft sind solche Verstecke selten geworden.
Eine Nacht mitten in der Natur zu verbringen, begeistert immer mehr Campingfans, die Ruhe und Freiheit suchen. In der Schweiz ist Wildcampen grundsätzlich nicht verboten. Das bedeutet jedoch nicht, dass es überall erlaubt ist. Die Vorschriften unterscheiden sich je nach Kanton und Gemeinde, während bestimmte Gebiete streng geschützt sind. Wer in der Natur übernachten möchte, sollte sich daher unbedingt im Voraus über die geltenden Bestimmungen informieren. Für alle, die die Natur geniessen und gleichzeitig von einer gewissen Infrastruktur profitieren möchten, bieten die naturnahen TCS-Campingplätze eine ideale Alternative.
Wildcampen – sei es mit dem Zelt, Van oder Wohnmobil ausserhalb offizieller Campinginfrastrukturen – sowie das Biwakieren mit minimaler Ausrüstung für eine Nacht ermöglichen ein Naturerlebnis aus nächster Nähe. Damit dieses Erlebnis ungetrübt bleibt, sollten einige grundlegende Verhaltensregeln beachtet werden: Naturräume respektieren, einen sicheren Standort wählen und durch umsichtiges Verhalten die Umwelt möglichst wenig belasten.
Zwei-, drei- oder doch fünfmal pro Woche? Wer als Hobbyspielerin oder Hobbyspieler wirklich Fortschritte machen will, ohne Arm, Schulter oder Motivation zu überlasten, sollte sich weniger an Profi-Trainingsplänen orientieren als an den eigenen Zielen und dem, was der Körper realistisch verkraftet.
Die Frage nach der richtigen Trainingshäufigkeit lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Sie hängt vom Spielniveau, vom Ziel und nicht zuletzt von der Regenerationsfähigkeit des eigenen Körpers ab. Ein Blick auf die Empfehlungen von Sportmedizin und Tennistrainern hilft aber, die eigene Trainingsplanung auf ein solides Fundament zu stellen.
Ob Kind, Wiedereinsteiger oder Erwachsener, der zum ersten Mal ein Racket in die Hand nimmt: Der Weg ins Schweizer Tennis führt fast immer über denselben Ort – den lokalen Tennisclub. Wer weiss, wie das System aus Vereinen, Swiss Tennis und privaten Tennisschulen zusammenspielt, findet den passenden Einstieg deutlich schneller.
Anders als in vielen anderen Ländern ist Tennis in der Schweiz fest im Vereinswesen verankert. Über 50 Clubs und Center sind bei Swiss Tennis registriert und bieten strukturierte Kurse an, dazu kommen unzählige private Tennisschulen und Academies, die unabhängig von einem einzelnen Club unterrichten. Wer diesen Aufbau kennt, versteht auch, warum ein traditionsreicher Club wie der TC Dählhölzli in Bern bis heute so viele unterschiedliche Spielertypen unter einem Dach vereint.
Der teuerste Schläger im Laden ist nicht automatisch der richtige – und schon gar nicht für Einsteigerinnen und Einsteiger. Wer weiss, worauf es bei Racket, Besaitung, Schuhen und Bällen wirklich ankommt, spielt vom ersten Training an entspannter und schont dazu noch Arm und Geldbeutel.
Gerade beim Einstieg lohnt sich ein Blick auf die technischen Grundlagen, denn die Wahl der Ausrüstung wirkt sich direkt auf Spielspass, Lernkurve und Verletzungsrisiko aus. Dieser Ratgeber zeigt, welche Kriterien für Anfängerinnen und Anfänger sowie für Fortgeschrittene jeweils zählen.