Betrieb

Lieferketten bleiben für viele Unternehmen ein unterschätztes Geschäftsrisiko

Unternehmen in Singapur sind auf grössere Störungen ihrer Lieferketten deutlich besser vorbereitet als ihre Wettbewerber in anderen wichtigen Wirtschaftsnationen. Das zeigt der „2026 Global Supply Chain Resilience Outlook“ der Proxima Group. 23 Prozent der Unternehmen im Insel- und Stadtstaat gehen davon aus, ihren Betrieb auch bei einem schweren Lieferkettenschock vier bis sechs Monate aufrechterhalten zu können. Damit liegt Singapur deutlich vor den USA, Deutschland, Grossbritannien und Australien.

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Cyberangriffe sind unvermeidbar: Report zeigt wachsende Risiken für Schweizer Unternehmen

Die erste Ausgabe des „Swiss Threat Landscape Report“ von Swiss Post Cybersecurity kommt zu einer ernüchternden Erkenntnis: Eine vollständige Prävention gegen Cyberangriffe ist nicht mehr möglich. Unternehmen und Organisationen müssen deshalb ihre Fähigkeit stärken, Angriffe frühzeitig zu erkennen, wirksam darauf zu reagieren und den Betrieb nach einem Vorfall rasch wiederherzustellen. Der Bericht analysiert die aktuelle Bedrohungslage in der Schweiz sowie das Zusammenspiel von externem Druck, regulatorischen Anforderungen und internen Herausforderungen. Unternehmen erkennen Cyberangriffe zwar zunehmend als erhebliches Geschäftsrisiko und wissen um die Bedeutung proaktiver Sicherheitstests. Das Bewusstsein allein reicht jedoch nicht mehr aus. Entscheidend ist, die eigene Widerstandsfähigkeit gegenüber komplexen Angriffen kontinuierlich zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

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Ferienjob in der Schweiz: Was Jugendliche, Eltern und Betriebe wissen müssen

Sommerferien, leeres Portemonnaie, viel Zeit – für viele Jugendliche in der Schweiz ist das die perfekte Ausgangslage für einen Ferienjob. Was zunächst nach Nebenverdienst klingt, ist oft weit mehr: erster Kontakt mit der Arbeitswelt, echte Verantwortung, neue Fähigkeiten und ein Selbstbewusstsein, das kein Schulzeugnis vermitteln kann. Für Betriebe wiederum sind Ferienjobber flexible Unterstützung in der umsatzstarken Sommersaison – wenn man die rechtlichen Spielregeln kennt. In der Schweiz sind Ferienjobs für Jugendliche klar gesetzlich geregelt. Das Arbeitsgesetz (ArG) und die Jugendarbeitsschutzverordnung (ArGV 5) schützen Minderjährige vor übermässiger Belastung und gefährlichen Tätigkeiten. Was wo und ab wann erlaubt ist – und was nicht – erklärt dieser Ratgeber.

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Militärflugplatz Emmen: Heimat der Patrouille Suisse und Herzstück der Schweizer Luftwaffe

Mitten in der Agglomeration Luzern, eingeklemmt zwischen Wohnquartieren und Gewerbegebiet, liegt einer der wichtigsten Militärflugplätze der Schweiz. Der Militärflugplatz Emmen – offiziell bekannt unter den Codes IATA: EML und ICAO: LSME – ist Heimatbasis der weltberühmten Kunstflugstaffel Patrouille Suisse, Ausbildungszentrum für Piloten und Drohnenoperatoren, Simulatorzentrum der Luftwaffe und ab 2026 auch organisatorisch deutlich aufgewertet. Was hinter den Zäunen passiert, ist für viele Anwohnende vor allem durch den Lärm spürbar – aber weit mehr als ein Flugplatz. Nach mehreren Vorprojekten in den 1920er-Jahren durch den Bund und die Stadt Luzern beschloss 1938 die Gemeindeversammlung von Emmen einen Beitrag von 200'000 Franken zum Bau des Flugplatzes. Per Bundesratsbeschluss wurde das Eidgenössische Militärdepartement beauftragt, in Emmen einen Militärflugplatz aufzubauen. Nach dem Bau des Flugplatzes erfolgte am 7. Juli 1939 die erste Landung. Seither hat sich der Flugplatz von einem einfachen Erdplatz zu einem der technisch anspruchsvollsten Militärstandorte der Schweiz entwickelt.

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Jedes vierte Schulkind hat Rückenschmerzen – Experten geben Tipps für den Alltag

Rückenschmerzen gelten als typisches Erwachsenenleiden, doch die Realität sieht anders aus: Laut DAK-Präventionsradar 2024 klagt bereits jedes vierte Schulkind mindestens einmal pro Woche über Rückenschmerzen – Tendenz steigend. Dabei sind viele Ursachen hausgemacht: schlecht sitzende Schulranzen, unpassende Möbel, zu viel Medienkonsum und zu wenig Bewegung. Eine aktuelle Analyse mehrerer Studien zeigt: Jede zusätzliche Stunde tägliche Bildschirmzeit erhöht das Rückenschmerzrisiko bei Kindern und Jugendlichen um rund 26 Prozent. „Vielseitige Bewegungserfahrungen und rückenfreundliche Bedingungen von Anfang an legen den Grundstein für einen gesunden Lebensstil“, sagt Dr. Dieter Breithecker, Bewegungswissenschaftler und Experte für Kinderrücken bei der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Die AGR gibt Orientierung – mit konkreten Tipps für eine rückenfreundliche Schulausstattung und dem AGR-Gütesiegel für ergonomische Produkte.

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Swisscom erweitert Callfilter mit Warnhinweis für verdächtige Spam-Anrufe

Swisscom lanciert für ihren Callfilter eine neue Funktion. Mit der Erweiterung des Callfilters um die Funktion „Vorsicht: Spam-Verdacht“ erkennen Kundinnen und Kunden potenzielle Werbe- und Betrugsanrufe auf einen Blick. Bereits seit 2016 blockiert der Callfilter von Swisscom Anrufe, bei denen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein unerwünschter Werbeanruf vorliegt. Monatlich werden so rund acht Millionen Spamanrufe blockiert. Swisscom baut nun den Schutz gegen unerwünschte Anrufe weiter aus: Ab sofort erscheint bei Anrufen, die nicht eindeutig als unerwünschte Anrufe blockiert werden können, jedoch ein Verdacht besteht, ein Warnhinweis.

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Phishing: Warum ein einziger Klick teuer werden kann – und wie man ihn verhindert

Eine E-Mail mit dem Swisscom-Logo, eine angebliche Sprachnachricht, ein Klick – und schon haben Betrüger Zugang zu den Unternehmensdaten. Phishing-Angriffe treffen heute nicht mehr nur unvorsichtige Einzelpersonen. Sie treffen Mitarbeitende in Buchhaltungsabteilungen, Assistentinnen der Geschäftsleitung und IT-Verantwortliche. Der Mensch ist das schwächste Glied in der Sicherheitskette – und genau da setzen die Angreifer an. Im Jahr 2024 verzeichnete das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) rund 63'000 Cybervorfälle, fast eine Verdoppelung gegenüber 2023. Phishing gehört dabei laut BACS-Halbjahresbericht 2024 konstant zu den meistgemeldeten Kategorien. Für Unternehmen bedeutet das: Kein Betrieb in der Schweiz ist zu klein, um zum Ziel zu werden.

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Flughafen Bern schliesst 2025 erneut profitabel ab und investiert in die Zukunft

Die Flughafen Bern AG hat das Geschäftsjahr 2025 nach drei erfolgreichen Vorjahren erneut mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Dank einer erfolgreichen Sommersaison, hoher Kostendisziplin und einer starken regionalen Verankerung konnte ein Gewinn von CHF 103'136 erzielt werden. Gleichzeitig wurden wichtige Weichenstellungen für die nachhaltige Weiterentwicklung des Flughafens vorgenommen. Gestern hat die 78. Generalversammlung der Flughafen Bern AG stattgefunden. Der Geschäftsbericht für das Jahr 2025 ist auf der Homepage verfügbar. An der Generalversammlung waren insgesamt 89'922 Aktienstimmen beziehungsweise 63 Prozent des Aktienkapitals vertreten.

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Asphaltieren bei Hitze: Fluch und Segen – was Strassenbauer wissen müssen

Wenn der frisch verlegte Belag dampft und die Luft darüber flirrt, ist für die Kolonne auf der Baustelle längst Hochsommer. Was für Autofahrende höchstens ein paar Minuten Umweg bedeutet, ist für die Crew ein Knochenjob in praller Hitze – und ausgerechnet der Moment, in dem das Material selbst am liebsten arbeitet. Hohe Temperaturen sind im Strassenbau beides zugleich: ein technischer Vorteil beim Einbau und eine Belastung für Mensch und fertigen Belag. Wer versteht, warum das so ist, erkennt auch, weshalb sich auf Schweizer Baustellen in den letzten Jahren beim Hitzeschutz einiges verändert hat.

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Flughafen Zürich lockert Flüssigkeitsregel für Passagiere dank neuer CT-Scanner

Am Flughafen Zürich dürfen lokalabfliegende Passagiere ab Freitag, 26. Juni 2026, Flüssigkeitsbehälter bis zu 2 Litern Fassungsvermögen im Handgepäck mitführen. Die neue Regelung gilt für Passagiere, die ihre Reise in Zürich beginnen und im Sicherheitskontrollgebäude (SKG) kontrolliert werden. Sie profitieren damit neu von vereinfachten Abläufen und deutlich mehr Komfort beim Mitführen von Flüssigkeiten im Handgepäck.

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Suisse Public 2026 zieht über 13'000 Fachbesucher an und stärkt ihre Branchenrolle

Die Suisse Public 2026 ist mit über 13'000 Besuchern und 300 Ausstellern erfolgreich zu Ende gegangen. Während vier Tagen wurde das BERNEXPO-Areal erneut zum nationalen Treffpunkt für Fachpersonen aus Gemeinden, Städten, Kantonen, Einsatzorganisationen und der Industrie. Die Fachmesse bestätigte ihre Rolle als zentrale Plattform für den öffentlichen Sektor in der Schweiz. Im Fokus standen der fachliche Austausch, die Pflege von Branchenkontakten sowie die Möglichkeit, Produkte und Lösungen direkt vor Ort zu erleben, zu vergleichen und zu testen.

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