26. Oktober 2026

Lawinenhunde: Welche Rassen Leben retten und wie sie trainiert werden

Wenn Menschen von einer Lawine verschüttet werden, zählt jede Minute. Neben modernster Suchtechnik kommen in der Schweiz speziell ausgebildete Lawinenhunde zum Einsatz. Labrador Retriever, Border Collies und Australian Shepherds gehören zu den geeigneten Rassen. Doch nicht die Abstammung entscheidet über den Erfolg, sondern der Geruchssinn, die körperliche Belastbarkeit und die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Hundeführer. Die Hunde lernen, menschlichen Geruch selbst unter einer Schneedecke aufzuspüren. Dafür trainieren sie mit versteckten Personen, zugeschneiten Höhlen und realistischen Lawinenfeldern. Auch Helikopterflüge, Rotorenlärm und schwierige Wetterbedingungen gehören zur Vorbereitung. In der Schweiz organisiert die Alpine Rettung Schweiz die Ausbildung der spezialisierten Hundeteams. Bis zur Einsatzprüfung müssen Hunde und Hundeführer anspruchsvolle Ausbildungsmodule absolvieren. Im Ernstfall werden die Rettungsteams häufig über die Rega alarmiert und mit Helikoptern zum Lawinenkegel gebracht. Dort ergänzen die Suchhunde die technische Ortung mit LVS und Recco. Besonders wertvoll sind sie, wenn Verschüttete kein sendendes Suchgerät tragen. Die erste Rettungschance liegt allerdings bei den Kameraden am Unfallort, die sofort mit der Suche beginnen können.

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Winterreifen aufziehen: Profiltiefe und DOT-Nummer richtig prüfen

Vor dem saisonalen Radwechsel entscheidet eine kurze Kontrolle, ob der vorhandene Winterreifensatz noch genügend Reserven bietet. Profiltiefe, Herstellungsdatum und sichtbarer Zustand lassen sich am abgenommenen Rad besonders gut prüfen. Massgebend ist stets der schwächste Reifen des Satzes. In der Schweiz sind bei Personenwagen mindestens 1,6 Millimeter Profil vorgeschrieben. Für den tatsächlichen Wintereinsatz empfehlen ASTRA und TCS jedoch mindestens 4 Millimeter. Die vierstellige Datumsangabe im DOT-Feld nennt Produktionswoche und Produktionsjahr, ist aber kein Verfalldatum. Erst das Zusammenspiel von Alter, Zustand, Abrieb und geplanter Nutzung ergibt eine belastbare Entscheidung.

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Bergabfahrhilfe: Warum nicht einfach der Motor das Auto bremst

Viele Autofahrer sind überzeugt, dass bei der Bergabfahrhilfe der Motor das Fahrzeug automatisch abbremst. Das ist ein weitverbreitetes Missverständnis. Tatsächlich nutzt das elektronische Assistenzsystem vor allem die Radbremsen, um auf steilen Abfahrten eine niedrige Geschwindigkeit zu halten. Die Motorbremse kann dabei unterstützen, ist aber nicht mit der Bergabfahrhilfe gleichzusetzen. Die Bergabfahrhilfe, international Hill Descent Control (HDC) genannt, arbeitet mit Sensoren und der elektronischen Bremsregelung des Fahrzeugs. Sie erkennt, wenn das Auto am Gefälle schneller wird, und kann die Bremskraft an den einzelnen Rädern automatisch anpassen. Der Fahrer muss dafür nicht ständig das Bremspedal betätigen. Bei bestimmten Honda-Modellen arbeitet das System beispielsweise zwischen ungefähr 3 und 20 km/h. Besonders auf steilen Schweizer Bergstrassen und unbefestigten Zufahrten ist diese Technik hilfreich. Allerdings darf sie nicht mit der klassischen Motorbremswirkung auf längeren Alpenpassfahrten verwechselt werden. Auch Elektroautos besitzen mit der Rekuperation eine weitere Möglichkeit zur Verzögerung. Entscheidend ist deshalb, zu verstehen, welches System tatsächlich bremst und wann seine Grenzen erreicht sind.

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Polizei warnt vor Einbruch, Cyberbetrug und Gefahren im Verkehr

(Kanton Uri UR). Die Kantonspolizei Uri informierte am Samstag, 24. Oktober 2026, im Einkaufscenter Urnertor und im Shoppingcenter Tellpark über verschiedene Themen der Kriminal- und Verkehrsprävention. Im Mittelpunkt standen der Einbruchschutz, die Sichtbarkeit im Strassenverkehr sowie die Cyberkriminalität. Ziel der Standaktionen war es, die Bevölkerung auf mögliche Gefahren im Alltag aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, wie sich Risiken durch einfache und gezielte Massnahmen reduzieren lassen.

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Bitkom warnt: Cyberkriminelle täuschen häufiger mit Deepfakes, Phishing und Malware

Die gefälschte Stimme der Tochter in einer Notlage am Telefon, ein manipuliertes Video des Chefs oder ein Prominenter, der in einem künstlich erzeugten Clip für eine Geldanlage wirbt: Cyberkriminelle setzen verstärkt auf Deepfakes. 9 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer in Deutschland wurden in den vergangenen zwölf Monaten mit einer echt wirkenden, mit Hilfe von KI erstellten oder veränderten Foto-, Video- oder Sprachaufnahme getäuscht. Vor einem Jahr hatten erst 3 Prozent davon berichtet. Insgesamt sind 64 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer binnen zwölf Monaten Opfer von Cyberkriminalität geworden, nach 61 Prozent vor einem Jahr.

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Einbrüche in Einfamilienhäuser steigen um über 35 Prozent: Polizei ruft zur Vorsicht auf

(Kanton Jura JU). Mit Blick auf die bevorstehende Wintersaison erinnert die Kantonspolizei Jura die Bevölkerung an Massnahmen, mit denen sich das Einbruchrisiko reduzieren lässt. In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) beteiligt sie sich am Aktionstag zur Einbruchprävention. Dieser soll die Bevölkerung sensibilisieren und dazu ermutigen, ihr Zuhause mit einfachen Verhaltensregeln zu schützen.

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Einbrecher haben Häuser im Visier: Polizei warnt vor Dämmerung und setzt auf Patrouillen

(Kanton Aargau AG). Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Mit dem Herbst beginnt auch die Saison der Dämmerungseinbrüche. Während viele Menschen noch unterwegs sind, geraten ihre Häuser und Wohnungen ins Visier von Einbrechern. Mit der neuen Präventionskampagne "Im Visier" macht die Kantonspolizei Aargau auf die Gefahren aufmerksam und zeigt, wie sich das eigene Zuhause schützen lässt.

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Listerien in geräucherten Forellenfilets: Lidl ruft Produkt zurück – Gesundheitsgefahr möglich

(Schweiz CH). In geräucherten Forellenfilets Natur der Marke Nautica, verkauft bei Lidl Schweiz, wurden Listerien nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren. Lidl Schweiz hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.

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Autofahrt mit Hund: Wo die Sicherung im Kofferraum befestigt wird

Eine Hundebox sollte im Kofferraum an den dafür vorgesehenen Zurrösen des Fahrzeugs befestigt werden. Geeignete, belastbare Zurrgurte verbinden die Box mit diesen Verankerungspunkten. Gepäckhaken, Kunststoffösen, Abdeckungen oder andere improvisierte Befestigungsstellen bieten dagegen keinen verlässlichen Schutz. Entscheidend ist nicht allein, ob der Hund vom Fahrgastraum getrennt bleibt. Auch die Box selbst darf bei einer Vollbremsung, einem Ausweichmanöver oder einem Aufprall nicht unkontrolliert verrutschen. Die Betriebsanleitungen des Fahrzeugs und der Transportbox geben vor, welche Befestigungspunkte und Gurte verwendet werden dürfen.

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Hundespaziergang in der Dämmerung: Welche Leuchtmittel sind sichtbar?

In der Dämmerung verschmelzen dunkles Fell, Strassenrand und Vegetation schnell zu einer kaum erkennbaren Kontur. Für eine gute Sichtbarkeit aus der Distanz reicht deshalb ein kleiner Lichtpunkt am Halsband oft nicht aus. Besonders wirksam ist eine Kombination aus aktiv leuchtenden LED-Elementen und grossflächigen Reflektoren an Hund und Begleitperson. LED-Halsbänder, Leuchtgeschirre, reflektierende Westen und Lichtanhänger erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Entscheidend sind nicht allein Farbe oder Helligkeit, sondern auch Leuchtfläche, Position, Rundumsichtbarkeit und die Frage, ob das Hilfsmittel ohne fremde Lichtquelle sichtbar bleibt.

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