28. Oktober 2026

Alarmanlage, Bewegungsmelder und Nachbarn: So funktioniert moderner Einbruchschutz

Moderne Überwachungskameras, Bewegungsmelder und intelligente Alarmanlagen können Einbrüche erkennen und melden. Doch eine entscheidende Sicherheitsressource wird häufig unterschätzt: der Mensch. Aufmerksame Nachbarn, verantwortungsbewusste Passanten und Menschen, die verdächtige Situationen rechtzeitig melden, können einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten. Die Schweizer Polizei setzt deshalb bei der aktuellen Einbruchprävention ausdrücklich auf die Bevölkerung. Am 26. Oktober 2026 startete die Schweizerische Kriminalprävention gemeinsam mit kantonalen und städtischen Polizeikorps die nationale Kampagne "Einbruch in Sicht?". Bis zum 28. Februar 2027 sollen Menschen in der ganzen Schweiz für verdächtige Beobachtungen sensibilisiert werden. Die zentrale Botschaft: Bei konkretem Verdacht die Polizei unter 117 verständigen. Gerade in der dunklen Jahreszeit können Aufmerksamkeit und gute Nachbarschaft entscheidend sein. Dabei geht es nicht um Misstrauen gegenüber fremden Menschen, sondern um das Erkennen ungewöhnlicher Situationen. Technik, mechanischer Einbruchschutz und menschliches Verhalten ergänzen sich – keiner dieser Faktoren ersetzt die anderen vollständig.

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Lawinen und Murgänge: So viel investiert die Schweiz in den Schutz

Die Schweiz investiert jedes Jahr Hunderte Millionen Franken, um Menschen, Siedlungen und Verkehrswege vor Lawinen, Murgängen und anderen Naturgefahren zu schützen. Für 2025 werden öffentliche Schutzausgaben von rund 755 Millionen Franken genannt. Hinzu kommen erhebliche Investitionen von Privatpersonen, Unternehmen und Versicherungen. Doch wohin fliesst das Geld, und wie wirksam sind die Massnahmen? Der Naturgefahrenschutz gehört zu den wichtigsten Aufgaben in den Schweizer Bergregionen. Lawinenverbauungen sichern gefährdete Hänge, Wildbachsperren bremsen Geröllmassen und Schutzwälder verringern das Risiko schwerer Schäden. Bund, Kantone und Gemeinden finanzieren diese Massnahmen gemeinsam. Die Bedeutung wächst angesichts zunehmender Extremereignisse. Starkniederschläge können innerhalb kurzer Zeit Murgänge auslösen, während Lawinen Strassen, Bahnlinien und bewohnte Gebiete gefährden. Der Bund hat deshalb im Mai 2026 zusätzliche 27 Millionen Franken für den Naturgefahrenschutz der Jahre 2025 bis 2028 beantragt.

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Wie gut fahren die Schweizer Auto? Europa im Vergleich

Die Schweiz gehört zu den sichersten Strassenverkehrsländern Europas. Im internationalen Vergleich liegt sie deutlich vor Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien. Nur wenige Länder, darunter Norwegen und Schweden, erreichen noch niedrigere Verkehrstodesraten. Doch bedeutet das tatsächlich, dass Schweizerinnen und Schweizer besser Auto fahren? Die Europäische Kommission veröffentlichte am 27. Oktober 2026 die endgültigen europäischen Verkehrssicherheitszahlen für 2025. In der Schweiz kamen 24 Menschen pro Million Einwohner im Strassenverkehr ums Leben. Der EU-Durchschnitt lag bei 43. Deutschland verzeichnete 34, Österreich 44 und Frankreich sowie Italien jeweils 49 Todesopfer pro Million Einwohner. Die Ergebnisse sprechen für ein vergleichsweise hohes Sicherheitsniveau auf Schweizer Strassen. Allerdings berücksichtigen sie sämtliche Verkehrsteilnehmenden, nicht ausschliesslich Autofahrer. Zudem beeinflussen Infrastruktur, Tempolimits, Verkehrsaufkommen und Fahrzeugtechnik die Unfallzahlen. Die Frage nach den besten Autofahrern lässt sich deshalb nicht allein mit einer Rangliste beantworten.

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Flughafen Zürich: 90’000 Fundsachen pro Jahr – vom Smartphone bis zur Urne

Am Flughafen Zürich bleiben jedes Jahr Zehntausende persönliche Gegenstände zurück. Allein im Fundbüro von Swissport werden jährlich bis zu 90'000 Fundsachen registriert. Nur rund 30 Prozent finden zu ihren Besitzerinnen und Besitzern zurück. Besonders häufig gehen Smartphones, Kopfhörer, Portemonnaies und Kleidungsstücke verloren. Die Gegenstände stammen aus unterschiedlichen Bereichen des Flughafens und aus Flugzeugen. Dabei ist nicht nur SWISS betroffen: Swissport betreut als Dienstleister verschiedene Fluggesellschaften sowie das zentrale Flughafen-Fundbüro. Weitere Abfertiger wie dnata besitzen eigene Zuständigkeiten. Eine gemeinsame Jahresstatistik aller Fundstellen liegt nicht vor. Neben gewöhnlichen Reiseutensilien tauchen immer wieder überraschende Fundstücke auf. In Zürich wurden bereits eine Urne, ein Gebiss, ein Atemgerät und sogar ein gekochter Truthahn abgegeben. Die meisten Gegenstände gelangen jedoch nicht wegen ihres ungewöhnlichen Inhalts ins Fundbüro, sondern weil Reisende sie beim Boarding, im Flugzeug oder beim Verlassen des Terminals übersehen.

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Parkkarten werden digital: Autofahrer müssen künftig keine Karte mehr ins Auto legen

(Basel BS). Die Parkkarten im Kanton Basel-Stadt werden digital. Künftig müssen neue digitale Parkkarten nicht mehr sichtbar hinter der Frontscheibe des Fahrzeugs liegen. Die Kantonspolizei Basel-Stadt informiert auf Facebook über die Umstellung und verweist für Angaben zu den verschiedenen Parkkarten, den Gebühren und der Beantragung auf die offizielle Website des Kantons.

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Keine Lockerung für Taxis und Fahrdienste: Bundesrat zieht geplante Reform zurück

(Schweiz). Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Oktober 2026 die Ergebnisse der Vernehmlassung zu Anpassungen der Regelung beim berufsmässigen Personentransport mit Personenwagen zur Kenntnis genommen. Die Verordnungsänderungen wurden in der Vernehmlassung aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Arbeitnehmerschutzes im Taxigewerbe mehrheitlich abgelehnt. Der Bundesrat will deshalb auf die vorgeschlagenen Änderungen verzichten.

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56 Millionen für den Bahnhofsumbau: Längere Perrons, breitere Zugänge und neue Weichen

(Coppet VD). Die öffentliche Auflage des Modernisierungsprojekts für den Bahnhof Coppet der SBB findet von Mittwoch, 28. Oktober, bis Donnerstag, 26. November 2026, statt. Das Projekt soll den Komfort, die Sicherheit und die Servicequalität für die Reisenden verbessern und gleichzeitig den wachsenden Mobilitätsbedürfnissen auf der Strecke Lausanne–Genf-Flughafen Rechnung tragen. Seit der Inbetriebnahme des Léman Express im Dezember 2019 hat sich die Bedeutung des Bahnhofs Coppet grundlegend verändert. Er wurde zum Endbahnhof eines der grössten grenzüberschreitenden Bahnnetze Europas. Der einst einfache Haltepunkt ist heute ein wichtiger Knotenpunkt zwischen dem Regionalverkehr und den Fernverkehrsverbindungen (RE33). Mit dieser Entwicklung ist auch die Zahl der Reisenden stark gestiegen: Innerhalb von 15 Jahren hat sich das Passagieraufkommen am Bahnhof Coppet mehr als verdoppelt. Heute nutzen rund 8'900 Reisende täglich den Bahnhof.

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Wintersperre auf zwei Alpenpässen: Gotthard nur noch tagsüber offen – Nachtfahrverbot

(Kanton Uri UR). In Absprache mit den Kantonen Wallis und Bern hat die Baudirektion Uri am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 10.00 Uhr, den Furkapass ab Realp und den Sustenpass ab Sustenbrüggli in die Wintersperre gesetzt. Die Pässe Oberalp und Klausen sind geöffnet und normal befahrbar. Wie das Bundesamt für Strassen ASTRA mitteilt, ist der Gotthardpass bis auf weiteres ab Mittwoch, 28. Oktober 2026, tagsüber geöffnet. In der Nacht ist der Gotthardpass von 18.00 Uhr bis 08.00 Uhr gesperrt.

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589 Dämmerungseinbrüche in vier Monaten: Polizei warnt vor der dunklen Jahreszeit

(Kanton St.Gallen SG). Zwischen November 2025 und Februar 2026 verzeichnete die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt 589 Dämmerungseinbrüche im Kanton St.Gallen. Die Zahl veröffentlichte die Kantonspolizei St.Gallen auf Facebook im Rahmen ihrer Reihe „Zahl der Woche“. Mit den kürzer werdenden Tagen und längeren Nächten rückt das Thema Einbruchprävention erneut in den Vordergrund.

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Motorradfahrer fliegt mehrere Meter durch die Luft und prallt gegen Elektrokasten

(Gretzenbach SO). Auf der Oltnerstrasse in Gretzenbach hat sich am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Massnahmen ist der Verunfallte am Unfallort verstorben. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Unfallursache aufgenommen und suchen in diesem Zusammenhang Zeugen.

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Steinschlag am Hörnligrat: Bergsteiger stürzt in den Tod – Staatsanwaltschaft ermittelt

(Zermatt VS). Am 27. Oktober 2026 ist ein Bergsteiger am Matterhorn in die Tiefe gestürzt. Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Am Dienstagmorgen, kurz nach 6 Uhr, befanden sich zwei Alpinisten im Aufstieg auf das Matterhorn über den Hörnligrat. Auf einer Höhe von rund 3'500 Metern kam es in ihrer Nähe zu Steinschlägen. Einer der Alpinisten verlor seinen Begleiter daraufhin aus den Augen und alarmierte umgehend die Rettungskräfte.

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13 Parkplätze fallen weg: Zu schmale Strasse soll für Velofahrer sicherer werden

(Basel BS). Der St. Galler-Ring ist heute an verschiedenen Stellen zu schmal, so dass die Verkehrssicherheit insbesondere für den Veloverkehr nicht ausreicht. Im Abschnitt zwischen Wanderstrasse und Allschwilerstrasse entfallen daher an den Engstellen insgesamt 13 Parkplätze. Damit entspricht der St. Galler-Ring künftig den Anforderungen einer Velovorzugsroute. Obwohl der St. Galler-Ring bereits heute Teil des Veloroutennetzes ist, erfüllt die Strasse die geltenden Veloverkehrsstandards an mehreren Stellen nicht. Diese Standards sehen vor, dass eine Fahrbahn mindestens 4,5 Meter breit sein muss. Wenn es entlang der Strasse Parkplätze hat, ist ein Sicherheitsabstand von zusätzlich mindestens 0,5 Metern erforderlich, um zu vermeiden, dass Velofahrende mit Autotüren kollidieren, die Richtung Strasse geöffnet werden.

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Diebe nutzen wildes Gedränge am Konzert – zwei Marokkaner und zwei Italiener gefasst

(Zürich-Oerlikon ZH). Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Zürich und dem Hallenstadion am Montagabend (26.10.2026) in Zürich-Oerlikon vier Männer nach Diebstählen verhaftet. Die Männer hatten während eines Konzerts im Hallenstadion Besucher bestohlen. Während des Konzerts beobachteten Fahnder der Kantonspolizei und der Stadtpolizei Zürich vier Männer, die sich unter die tanzenden Konzertbesucher mischten, um sich ihnen zu nähern und ihnen schliesslich Halsketten zu entwenden.

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